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ELENA (Elektronischer Entgeltnachweis)

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 06.03.2009 den Kompromiss des Vermittlungsausschusses bestätigt und dem Gesetz über das Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA-Verfahrensgesetz) endgültig zugestimmt. Das Gesetz wurde am 01.04.2009 im BGBl I 2009 S. 634 ff verkündet.

Danach sind Arbeitgeber ab Januar 2010 verpflichtet, zusammen mit der Lohnabrechnung für jeden Beschäftigten, Beamten, Richter und Soldaten monatlich eine elektronische Meldung mit verschlüsseltem Dateninhalt an eine zentrale Speicherstelle zu erstatten.

Diese Daten schaffen die Grundlage für den elektronischen Entgeltnachweis (ELENA) - früher auch Jobcard genannt. Vorerst fünf ausgewählte Bescheinigungen (Arbeitsbescheinigungen der Bundesagentur für Arbeit, Bescheinigungen für Wohn- und Elterngeld) sollen auf dieser Grundlage ab 2012 elektronisch erstellt werden. Information beim BMWI: http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=254994.html

Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung des neuen Verfahrens - bitte fragen Sie nach - wir beraten gerne. Wir sind durchgehend erreichbar unter 06043 - 950 616.

Eine neue zentrale Speicherstelle (ZSS) soll die Arbeit in deutschen Behörden und Arbeitsagenturen erleichtern. Eine schnelle Online-Abfrage über die auf einem Zentralrechner der Rentenversicherung gespeicherten Einkommensnachweise soll dabei helfen, einige Millionen Euro Bürokratiekosten pro Jahr zu sparen. Bescheinigungen in Papierform sollen später entfallen. Insgesamt sollen durch die neue Datenbank Arbeitgeber entlastet werden. Die Vorteile, die durch den Abbau bürokratischer Hürden entstehen, sollen den Leistungsberechtigten zugute kommen.

Auswirkungen auf die Lohnabrechnung

Ab Januar 2010 müssen aus systemgeprüften Programmen monatlich für jeden Arbeitnehmer Entgeltdaten elektronisch an die zentrale Speicherstelle gemeldet werden (Ausnahme: Geringfügig Beschäftigte im Privathaushalt, Versorgungsbezugsempfänger).

Für die Umsetzung ist ein neues Datenübermittlungsverfahren erforderlich. Die Details des geplanten multifunktionalen Verdienstdatensatz (MVDS) werden in einer gesonderten (Entgeltdaten-)Verordnung festgelegt. Allerdings sind die Arbeitgeber in 2010 und 2011 verpflichtet, weiterhin Papierbescheinigungen zu erstellen.

Noch sind nicht alle Verfahrens-Details offiziell bestätigt. Eines steht jedoch bereits heute fest:

Das ELENA-Verfahrensgesetz wird die Arbeit in den Lohn- und Personalbüros nachhaltig verändern. Lohnsachbearbeiter benötigen künftig viel mehr Informationen als bisher.

Beispiele:

Ab Januar 2010 ist die Eingabe der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit auf Mandantenebene oder, falls abweichend auf Personalnummernebene für eine fehlerfreie Datenübermittlung unbedingt notwendig.

Ab Juli 2010 genügt es nicht mehr, bei der Kündigung eines Arbeitnehmers dem Lohnsachbearbeiter nur das Austrittsdatum des Arbeitnehmers mitzuteilen. Alle Fragen, die bisher nach dem Austritt des Arbeitnehmers in der Arbeitsbescheinigung beantwortet werden mussten, müssen ab Juli 2010 direkt in die Lohnabrechnung einfließen.

Die Abläufe in den Lohn- und Personalbüros müssen an die neuen Anforderungen angepasst werden. Dies gilt sowohl für Kanzleien als auch für Unternehmen.

Quelle: DATEV Danus 1011662

 
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